Bekämpfung des Menschenhandels durch Vernetzung und Trainings

Laufzeit: 1 Jänner 2008 bis 31. Dezember 2009

IOM Wien als auch österreichische Expert/innen aus dem Innenministerium, dem Bundeskriminalamt, der Justiz und von NGOs waren in die vierte Phase des Projekts „Vorbeugung und Bekämpfung des Menschenhandels sowie Ausbau des Opferschutzes durch operative Vernetzung und Kooperation und durch multidisziplinäre Trainings für Expert/innen in EU Mitgliedsstaaten, Beitritts- als auch Nachbarschaftsländern“ involviert. Das Projekt wurde von der belgischen Polizei mit IOM Brüssel und dem italienischen Innenministerium implementiert.

Vertreter/innen aus weiteren zehn EU Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Rumänien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn) sowie aus Kroatien, Mazedonien, der Republik Moldau, der Türkei, der Ukraine und Weißrussland nahmen an dieser Initiative teil, im Zuge derer die operative Vernetzung und Kooperation zwischen EU Mitgliedsstaaten, Beitritts- als auch Nachbarschaftsländern gefördert wurden. Weiters wurden im Rahmen dieses Projekts nationale Strategien gegen den Menschenhandel und zur Verstärkung des Schutzes für Betroffene ausgebaut.

Ein Hauptmerkmal war der multidisziplinäre Ansatz, der darauf abzielt, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteur/innen (NGOs, Polizei, Justiz) besonders in den Bereichen der Identifizierung und des Schutzes von Betroffenen zu stärken.

Folgende Aktivitäten wurden durchgeführt:

  • Aktualisierung der Trainingsmaterialien
  • Durchführung von multidisziplinär ausgerichteten Trainings auf nationaler Ebene
  • Ausbau der operativen Vernetzung und Kooperation auf nationaler als auch regionaler Ebene

 

  

Das Programm wurde von der Europäischen Kommission (Programm „Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung“/Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit) kofinaniziert.