Best Practices for a Coordinated Approach to Assist Unaccompanied Minor Asylum Seekers and Former UAMs in EUMS (CAUAM)

Laufzeit: Juni 2010 – Dezember 2011

Das übergeordnete Ziel dieses EU-geförderten Projektes war es, einen Beitrag zur Schaffung eines gemeinsamen Ansatzes im Umgang mit (ehemaligen) unbegleiteten asylsuchenden Minderjährigen zu leisten, der die Bedürfnisse ebendieser bestmöglich berücksichtigt. Um einen Austausch von Wissen und Good Practices zwischen alten und neuen EU-Mitgliedsstaaten zu ermöglichen, wurde das Projekt in folgenden 10 EU-Mitgliedstaaten implementiert: Österreich, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn.

Auf der Grundlage von Primär- und Sekundärforschung erstellte IOM Wien einen Länderbericht, welcher die Situation von (ehemaligen) unbegleiteten asylsuchenden Minderjährigen in Österreich beleuchtet. Er bietet Informationen zu verschiedenen Themengebieten wie beispielsweise Asylverfahren, Unterkunft, Bildung oder Integration, die das Leben von (ehemaligen) unbegleiteten Minderjährigen, die in Österreich um Asyl angesucht haben, maßgeblich beeinflussen. Sowohl der österreichische Länderbericht als auch der Synthesebericht, der die Forschungsergebnisse aller zehn am Projekt teilnehmenden Länder vergleicht, sind online verfügbar:

Das Projekt wurde vom Europäischen Flüchtlingsfonds, dem französischen Ministère de l'immigration, de l'intégration, de l'identité nationale et du développement solidaire, dem französischen Service de l'asile, dem Slowenischen Innenministerium sowie von IOM den Haag und UNHCR Großbritannien ko-finanziert.