Aktuelle Projekte

Freiwillige Rückkehr und Reintegration

Migrant/innen, die nicht in Österreich bleiben können oder wollen, jedoch nicht über die nötigen Mittel verfügen, um in ihre Herkunftsländer zurückzukehren, können bei ihrer freiwilligen Rückkehr von IOM unterstützt werden.

Im Rahmen des “Allgemeinen Humanitären Rückkehrprogramms” bietet das IOM Landesbüro für Österreich in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Behörden logistische Unterstützung bei der freiwilligen Rückkehr von Migrant/innen an.

Zusätzlich implementiert das Landesbüro eine Reihe von Projekten, die Reintegrationsmaßnahmen in Herkunftsländern der Rückkehrer/innen anbieten. Bisher wurde Reintegrationsunterstützung in der Republik Moldau, Georgien, Kosovo, Afghanistan, Nigeria, der Russischen Föderation/ Republik Tschetschenien und Pakistan sowie für Betroffene von Menschenhandel und für unbegleitete Minderjährige bereitgestellt. Auf Anfrage stellt das IOM Landesbüro für Österreich auch Herkunftsländerinformationen zur Verfügung, um Migrant/innen dabei zu unterstützen, eine gut informierte Entscheidung über die freiwillige Rückkehr treffen zu können.

Weitere Informationen über die freiwillige Rückkehr erhalten Sie über die Rückkehrberatungsorganisationen in Österreich.

 

Lina A. kehrte Mitte 2016 in die Republik Tschetschenien der Russischen Föderation zurück und erhielt im Rahmen des Projekts "RESTART" * 20 Bienenstöcke für den Honigverkauf.

„Ich wollte unbedingt nach Hause zurückkehren, zu meiner Mutter und meinen Verwandten in der Republik Tschetschenien. Ich hatte aber dazu leider nicht die nötigen Mittel. Ich bin daher allen sehr dankbar: Meiner Rückkehrberaterin, IOM und den Mitarbeitern von VESTA für ihre aufmerksame und menschliche Haltung gegenüber den Problemen der Rückkehrer“.


 

 

Dank dem Projekt "RESTART" * kann Imran Z. nach seiner Rückkehr in Pakistan von der Büffelmilchproduktion leben.

„Das Projekt hat mir sehr geholfen, auch wenn es im Sommer schwierig ist, das richtige Futter für die Büffel aufzutreiben. Auch mein Vater unterstützt mich, und es gelingt mir ein wenig Geld anzusparen.“

 

 

 

 

Mit Hilfe des Projekts "RESTART" * konnte Navid O. nach seiner Rückkehr in Afghanistan in den Lebensmittelhandel einsteigen.

„Ich hatte Glück und konnte mit Hilfe des Projekts eine profitable Geschäftspartnerschaft eingehen. Jetzt verdiene ich genug, um die Ausgaben meiner Familie decken zu können.”

 

 

 

 

 

* Das Projekt „RESTART“ wurde von 01.07.2015 bis 31.12.2016 von IOM umgesetzt und durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und das Österreichische Bundesministerium für Inneres kofinanziert.

 

 

Im Folgenden finden Sie detaillierte Informationen zu aktuellen Projekten:

► RESTART II - Reintegrationsunterstützung für Freiwillige Rückkehrer/innen nach Afghanistan und in die Islamische Republik Iran

► FamA - Erhebung der familiären und sozialen Situation von unbegleiteten Minderjährigen, die in ihre Herkunftsländer zurückkehren möchten