IOM Global Corner:

Events

Nationale EMN-Konferenz:

Junge Flüchtlinge in Österreich und der EU – Fluchtgründe, Politiken, Perspektiven

18. November 2014

Diplomatische Akademie Wien

Das IOM Landesbüro für Österreich hat als Nationaler Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) die nationale EMN-Jahreskonferenz 2014 zum Thema junge Flüchtlinge organisiert, auf der ForscherInnen, PraktikerInnen, ReferentInnen von Ministerien und VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus Österreich und der EU, sowie junge Flüchtlinge selbst zusammengekommen sind, um Einblicke in die Thematik zu geben und die Perspektiven der jungen MigrantInnen zu beleuchten. Dazu wurden Fluchtgründe, Hauptherkunftsländer, internationale Standards und die Grundrechtsperspektive dieser besonders schutzbedürftigen Gruppe besprochen. Erste Ergebnisse einer EMN-Studie zu unbegleiteten Minderjährigen, die über aktuelle Entwicklungen der Politik und Praxis der Mitgliedstaaten informiert, und aktuelle, vergleichbare Statistiken bereitstellt, wurden ebenso präsentiert.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit jungen Flüchtlingen und VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen, Jugendwohlfahrtsträger und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres wurden Fluchtgründe und Fluchtumstände, sowie Potentiale und Zukunftspläne junger Flüchtlinge und ihre Rolle in Österreich aufgezeigt. Zudem wurde der Frage nachgegangen, wie junge Flüchtlinge in ihren Plänen am besten unterstützt werden können. Im anschließenden Projekt-Marktplatz wurde über laufende Initiativen und Projekte zur Unterstützung junger Flüchtlinge in Österreich informiert.

Nähere Informationen finden Sie auf der .
Hier gelangen Sie zur Agenda.


Headstart:

Workshop und Ausstellung in Rom

24.-25. September 2014

Der Workshop "Vor-Integration: Perspektiven, Methoden und unterstützende Maßnahmen" des Projektes Headstart ermöglichte es über 80 Teilnehmer/innen aus 30 verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Institutionen, Vor-Integration auf einer breiten Ebene zu diskutieren. Die zweitägige Veranstaltung wurde mit einer Ausstellung beendet, bei der über 20 Organisationen ihre konkreten Projekte und Initiativen vorstellen konnten.

Auch österreichische Partner haben zum Workshop und der Ausstellung beigetragen. Das Ministerium für Europa, Integration und Äußeres bot einen Überblick sowohl über die österreichische Policy als auch über Aktivitäten im Bereich der Vor-Integration. Dazu zählt insbesondere die Ernennung von Integrationsbeauftragten an den Botschaften in Drittländern und die Verbindung dieser innovativen beratenden Maßnahme mit Beratungsgesprächen in Österreich, welche durch die des Österreichischen Integrationsfonds durchgeführt werden. Dieser holistische Zugang wurde von den Teilnehmer/innen als vielversprechende Maßnahme wahrgenommen.

Auch ein Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft trug mit einer Präsentation über das österreichische Nostrifizierungsprogramm ENIC / NARIC und einem Überblick über Möglichkeiten zur Vereinfachung des Anerkennungsprozedere bei.

Der Workshop des Projektes Headstart diente auch dazu, die derzeitigen Erkenntnisse der globalen Studie zu bereits existierenden Vor-Integrationspraktiken vorzustellen und andere Praktiken zu identifizieren, die die Integration von Migrant/innen unterstützen können. Die globale Studie wird demnächst publiziert und kann dann hier eingesehen werden: . Außerdem finden Sie die Agenda, einen Bericht und alle Präsentationen des Workshops in Rom auf der Webseite.

 

Das Projekt wird von der Europäischen Union, den Bundesministerien für Inneres von Österreich und Italien sowie COA kofinanziert.